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Laminin-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-417155-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417155-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RPSA kodiert den Lamininrezeptor 1 (Laminin-R), ein multifunktionales, an der Zelloberfläche und an Ribosomen assoziiertes Protein, das Laminin in der extrazellulären Matrix bindet und zur Zelladhäsion, Migration sowie zur Organisation des Zytoskeletts beiträgt. Über lamininabhängige Signalübertragung ist Laminin-R mit Signalwegen verknüpft, die die Membranorganisation, die Dynamik fokaler Adhäsionen und die durch die extrazelluläre Matrix gesteuerte Regulation von Proliferation und Überleben kontrollieren. RPSA ist außerdem an der Ribosomenbiogenese und der Translation beteiligt und verknüpft dadurch extrazelluläre Signale mit Proteostase und Wachstumskontrolle. Eine dysregulierte Laminin-R-Expression und veränderte Laminin-Interaktionen wurden mit Tumorzellinvasion und metastatischen Phänotypen in Verbindung gebracht, weshalb RPSA häufig im Fokus von Studien zur Zell‑Matrix‑Kommunikation und Krebsbiologie steht.
Laminin-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RPSA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RPSA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RPSA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RPSA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.