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K-cadherin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401455-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
K-cadherin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401455-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CDH6 kodiert K‑Cadherin, ein klassisches Cadherin, das eine Ca²⁺‑abhängige Zell‑Zell‑Adhäsion durch homophile Bindung sowie durch die Kopplung seines zytoplasmatischen Schwanzes an Catenine und das Aktin-Zytoskelett vermittelt. Durch die Organisation von Adherens Junctions beeinflusst K‑Cadherin die epitheliale Architektur, die Kontaktinhibition und die koordinierte Zellmigration während der Entwicklung und der Gewebehomöostase. Die CDH6-Expression ist besonders in renalen und neuronalen Zelllinien ausgeprägt und wird häufig im Kontext epithelial‑mesenchymaler Dynamiken und der Spezifizierung von Zelllinien untersucht. Fehlregulierte Cadherin-Programme, einschließlich veränderter CDH6-Expression, gehen in mehreren Krankheitsmodellen mit Veränderungen der Adhäsion und Invasivität einher, wodurch CDH6 ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung von Junction‑Signalgebung und Zellzustandsübergängen ist.
K-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDH6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
K-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDH6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDH6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen K-cadherin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDH6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von K-cadherin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des K-cadherin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDH6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.