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JAK1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421199-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Jak1 kodiert Januskinase 1 (JAK1), eine nichtrezeptorische Tyrosinkinase, die Zytokinrezeptoren mit nachgeschalteten STAT-Transkriptionsfaktoren koppelt und so die Signalübertragung der angeborenen und adaptiven Immunität koordiniert. JAK1 ist zentral für Signalwege von Interferonen, der IL-6-Familie und der Zytokine mit gemeinsamer γ-Kette und prägt antivirale Antworten, entzündliche Genprogramme sowie die Lymphozytenentwicklung. Neben JAK–STAT überschneidet sich die von JAK1 getriebene Signalgebung mit MAPK- und PI3K/AKT-Netzwerken und beeinflusst dadurch Proliferation, Überleben und Differenzierung. Eine fehlregulierte JAK1-Aktivität oder -Expression wird häufig in der entzündlichen Pathobiologie und bei Mechanismen immunassoziierter Erkrankungen untersucht, ebenso wie in onkogenen Signalkontexten, in denen Zytokinsignale Tumor–Immun-Interaktionen umgestalten.
JAK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Jak1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
JAK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Jak1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Jak1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen JAK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Jak1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von JAK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des JAK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Jak1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.