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JAK1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400439-ACT | 20 µg | $397.00 |
Janus-Kinase 1 (JAK1) ist eine nichtrezeptorartige Tyrosinkinase, die Signale von mehreren Zytokinrezeptoren – darunter Typ-I- und Typ-II-Interferonrezeptoren – weiterleitet, um angeborene und adaptive Immunantworten zu regulieren. Nach Rezeptorbindung phosphoryliert JAK1 STAT-Transkriptionsfaktoren und aktiviert so Genprogramme, die antivirale Abwehr, Entzündung und Zellüberleben steuern; zugleich ist JAK1 in die umfassendere Dynamik des JAK-STAT-Netzwerks eingebunden, das Zytokinempfindlichkeit und Feedback-Regulation fein abstimmt. Eine veränderte JAK1-Aktivität oder -Expression wurde mit fehlregulierter Zytokinsignalgebung bei immunvermittelten Erkrankungen sowie mit Phänotypen der Immunflucht von Tumoren in Verbindung gebracht, etwa durch eine eingeschränkte Interferonantwort. Als zentraler Signal-Knotenpunkt wird JAK1 breit in Signalwegen untersucht, die die Biologie hämatopoetischer und epithelialer Zellen, Stressantworten sowie die Wechselwirkungen mit der MAPK- und der PI3K/AKT-Signalgebung steuern.
JAK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen JAK1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
JAK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des JAK1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der JAK1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen JAK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native JAK1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von JAK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des JAK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem JAK1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.