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IRF-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400551-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRF-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400551-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Interferon-regulatorische Faktor 1 (IRF1) kodiert IRF-1, einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der die Interferon-Signalübertragung mit Programmen der angeborenen und adaptiven Immunität verknüpft. IRF-1 moduliert die Expression interferonstimulierter Gene und ist an JAK/STAT-gesteuerten transkriptionellen Netzwerken beteiligt, wodurch Antigenpräsentation, antivirale Abwehr und entzündliche Zytokinantworten beeinflusst werden. Über die Immunität hinaus wirkt IRF-1 auf die Zellzykluskontrolle, DNA-Schadensantworten und Apoptose und verbindet damit Immunüberwachung mit stressinduzierter Wachstumsregulation. Eine fehlregulierte IRF-1-Aktivität wurde in der Humanbiologie von Erkrankungen mit veränderten Tumorsuppressor-Mechanismen, chronischen Entzündungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Virusinfektionen in Verbindung gebracht.
IRF-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IRF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IRF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IRF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IRF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.