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involucrin Double Nickase Plasmid (h) | sc-416724-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
involucrin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416724-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IVL kodiert Involucrin, einen Marker der Keratinozytendifferenzierung, der durch Transglutaminasen in die verhorntete Hülle (cornified envelope) quervernetzt wird und so die epidermale Barriere stärkt. Involucrin ist an Programmen der terminalen Differenzierung beteiligt, die mit dem Umbau der Keratin-Intermediärfilamente und einer calciumabhängigen Signalübertragung koordiniert sind, welche die Verhornung unterstützt. Eine veränderte IVL-Expression und der Zusammenbau der cornified envelope wurden mit einer gestörten epidermalen Homöostase bei entzündlichen und hyperproliferativen Hauterkrankungen, darunter Psoriasis und atopische Dermatitis, in Verbindung gebracht und werden häufig im Zusammenhang mit Barriere-Defekten untersucht. Daher wird IVL breit eingesetzt, um die Reifung geschichteter Epithelien, die Barrierebildung und die transkriptionellen Netzwerke zu untersuchen, die das Schicksal von Keratinozyten steuern.
involucrin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IVL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IVL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IVL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IVL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.