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IMMP2L Double Nickase Plasmid (h) | sc-413529-NIC | 20 µg | $410.00 |
IMMP2L kodiert eine Untereinheit einer Peptidase der inneren Mitochondrienmembran, die nach dem Import zur Reifung ausgewählter nukleär kodierter mitochondrialer Proteine beiträgt und so die mitochondriale Proteostase sowie eine effiziente oxidative Phosphorylierung unterstützt. Durch seinen Einfluss auf die Funktion der Atmungskette und die mitochondriale Qualitätskontrolle wirkt sich IMMP2L auf das zelluläre Redoxgleichgewicht, die ATP-Produktion und stressresponsive Signalwege aus, die mit der mitochondrialen Homöostase verknüpft sind. Genetische Varianten und strukturelle Veränderungen am IMMP2L-Lokus wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Zusammenhang gebracht, was IMMP2L für mechanistische Studien der mitochondrienabhängigen neuronalen Funktion relevant macht. In der biomedizinischen Forschung wird eine Störung von IMMP2L genutzt, um zu untersuchen, wie Defekte in der mitochondrialen Prozessierung Bioenergetik, ROS-Signalgebung und nachgeschaltete transkriptionelle Programme verändern.
IMMP2L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IMMP2L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IMMP2L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IMMP2L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IMMP2L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.