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IL-4Rα CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418209-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **IL4R** kodiert die Alpha-Kette des Interleukin-4-Rezeptors (IL‑4Rα), eine gemeinsame Rezeptoruntereinheit für IL‑4 und IL‑13, die Typ‑2‑Immunantworten prägt. Die Ligandenbindung fördert die Bildung von Rezeptorkomplexen mit **IL2RG** oder **IL13RA1** und aktiviert **JAK**‑Kinasen mit nachgeschalteter **STAT6**‑Signalübertragung. Dadurch werden Transkriptionsprogramme koordiniert, die an der Lymphozytendifferenzierung, dem IgE‑Klassenwechsel, der Schleimproduktion und der alternativen Polarisierung von Makrophagen beteiligt sind. Die IL‑4Rα‑abhängige Signalgebung greift zudem in **PI3K/AKT**‑ und **MAPK**‑Signalwege ein und moduliert so Zellüberleben und Entzündungsniveau in Immun- und Epithelkompartimenten. Eine Fehlregulation der IL4R‑Aktivität ist an allergischer Entzündung und der Biologie von Asthma beteiligt und wurde mit atopischen Phänotypen sowie dem Umbau des immunologischen Mikromilieus bei Krebs und in anderen entzündlichen Kontexten in Verbindung gebracht.
IL-4Rα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IL4R-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IL-4Rα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IL4R-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IL4R-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IL-4Rα-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IL4R-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IL-4Rα-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IL-4Rα-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IL4R-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.