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IFI-27 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416981-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IFI-27 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416981-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Interferon-alpha-induzierbares Protein 27 (IFI27; IFI-27) ist ein kleines, durch Interferon stimuliertes Genprodukt, das überwiegend an intrazellulären Membranen lokalisiert, einschließlich der Mitochondrien, und nachgeschaltet der Typ‑I‑Interferon-Signalübertragung induziert wird. IFI27 ist an Programmen der angeborenen Immunität beteiligt, die mit antiviralen Antworten, zellulärer Stresssignalgebung und der Modulation der Anfälligkeit für Apoptose verknüpft sind, und tritt häufig zusammen mit ISG‑reichen Transkriptionszuständen auf. Eine veränderte IFI27-Expression wurde in unterschiedlichen Entzündungskontexten sowie in mehreren krebsbezogenen transkriptomischen Signaturen beschrieben, wo sie mit Immunaktivierung, epithelialem Umbau und krankheitsassoziierten Interferon-Signalwegen korrelieren kann. Diese Eigenschaften machen IFI27 zu einem nützlichen Marker und funktionellen Knotenpunkt, um interferongetriebene Phänotypen, mitochondriale Stressantworten und Immun‑Tumor‑Interaktionen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
IFI-27 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IFI27-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IFI-27 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IFI27-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IFI27-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IFI-27-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IFI27-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IFI-27-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IFI-27-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IFI27-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.