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IDS CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404268-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane IDS-Gen kodiert die Iduronat-2-Sulfatase, eine lysosomale Sulfatase, die den schrittweisen Abbau der Glykosaminoglykane Heparansulfat und Dermatansulfat katalysiert. Durch die Unterstützung des lysosomalen katabolischen Stoffflusses trägt IDS zu zellulären Clearance-Mechanismen, zur endolysosomalen Homöostase und zum Turnover sulfatierter Komponenten der extrazellulären Matrix bei, die durch Endozytose aufgenommen werden. Eine verminderte IDS-Aktivität stört die Verarbeitung von Glykosaminoglykanen und ist mit der Mukopolysaccharidose Typ II (Hunter-Syndrom) assoziiert; damit ist die IDS-Funktion mit weiterreichenden Folgen der lysosomalen Speicherung für Entzündung, Proteostase und Zellsignalgebung verknüpft.
IDS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IDS-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IDS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IDS-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IDS-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IDS-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IDS-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IDS-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IDS-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IDS-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.