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IDH2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401417-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IDH2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401417-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IDH2 kodiert die mitochondriale, NADP-abhängige Isocitrat-Dehydrogenase, die die oxidative Decarboxylierung von Isocitrat zu α-Ketoglutarat katalysiert und dabei NADPH erzeugt. Diese Reaktion unterstützt den Tricarbonsäurezyklus, die mitochondriale Redoxhomöostase und antioxidative Abwehrmechanismen, indem sie die NADPH-abhängigen Glutathion- und Thioredoxin-Wege aufrechterhält. Die IDH2-Aktivität beeinflusst Programme der zellulären Differenzierung sowie die metabolische Anpassung unter oxidativem Stress; eine Fehlregulation der IDH2-Funktion wird mit einem veränderten α-Ketoglutarat-Stoffwechsel und epigenetischer Regulation in Verbindung gebracht. Wiederkehrende IDH2-Mutationen, die den Onkometaboliten 2‑Hydroxyglutarat erzeugen, sind mit aberranten DNA- und Histon-Methylierungsmustern assoziiert, wodurch IDH2 einen zentralen Knotenpunkt in Studien zum Krebsstoffwechsel und zur mitochondrialen Signalübertragung darstellt.
IDH2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IDH2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IDH2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IDH2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IDH2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.