



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Id3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400944-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Id3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400944-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ID3 kodiert den „inhibitor of DNA binding 3“ (Id3), ein Helix-Loop-Helix-(HLH)-Protein, dem eine DNA-Bindedomäne fehlt und das die Transkription moduliert, indem es E-Proteine und andere bHLH-Faktoren sequestriert. Über diesen dominant-negativen Mechanismus beeinflusst Id3 Zellschicksalsentscheidungen, indem es Programme reguliert, die mit Proliferation, Differenzierung und Linienfestlegung in mehreren Geweben verknüpft sind, darunter Immun- und Gefäßkompartimente. Die ID3-Aktivität ist mit Signalnetzwerken wie TGF-β/BMP- und MAPK-abhängigen Signalwegen verknüpft, die das Entwicklungstiming und Stressantworten beeinflussen. Eine fehlregulierte ID3-Expression oder -Funktion wurde mit veränderten Differenzierungszuständen sowie pathologischen Umbauprozessen in Verbindung gebracht, wie sie in der Krebsbiologie, Immunologie und kardiovaskulären Forschung beschrieben werden.
Id3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ID3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ID3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ID3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ID3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.