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Huntingtin Double Nickase Plasmid (m) | sc-420825-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Huntingtin Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420825-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Htt* kodiert Huntingtin, ein großes Gerüstprotein, das die neuronale Homöostase durch Funktionen im vesikulären Transport, in der Endozytose und in der Zytoskelettdynamik unterstützt. Huntingtin ist an der transkriptionellen Regulation und an Netzwerken der Proteostase beteiligt, darunter Autophagie und ubiquitinabhängiger Abbau, und beeinflusst die synaptische Funktion sowie den intrazellulären Transport. Störungen der Huntingtin-Menge oder -Integrität wirken sich auf die Physiologie striataler und kortikaler Neuronen aus und wurden im Kontext von Neurodegeneration und Huntington-assoziierten molekularen Phänotypen umfassend untersucht. In Maussystemen stellt *Htt* einen zentralen Ansatzpunkt dar, um das Zusammenspiel zwischen axonalem Transport, mitochondrialer Funktion und Stressantwort-Signalwegen zu untersuchen.
Huntingtin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Htt-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Htt abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Htt-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Htt-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.