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HSP 105 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402155-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HSP 105 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402155-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HSPH1 kodiert das Hitzeschockprotein HSP 105, ein hochmolekulares molekulares Chaperon, das durch proteotoxischen Stress induziert wird und dazu beiträgt, Proteinaggregation zu verhindern sowie fehlgefaltete Substrate im Zytosol bei der Wiederfaltung zu unterstützen. HSP 105 arbeitet mit den Chaperon-Systemen HSP70/HSP40 zusammen und trägt zu Proteostase-Netzwerken bei, die mit der Hitzeschockantwort, der Ubiquitin-Proteasom-Funktion und der zellulären Erholung nach thermischem oder oxidativem Stress verknüpft sind. Durch die Stabilisierung von Proteinen unter Stress beeinflusst HSPH1 die Apoptoseresistenz, den Zellzyklusverlauf und stressadaptive Signalprogramme. Eine fehlregulierte Chaperon-Aktivität und eine erhöhte HSPH1-Expression wurden mit Situationen maligner Transformation und anderen Zuständen mit gestörter Proteostase in Verbindung gebracht, was HSPH1 für mechanistische Studien zur Stresstoleranz und Proteinqualitätskontrolle relevant macht.
HSP 105 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSPH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSPH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSPH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSPH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.