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HSF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400432-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HSF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400432-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes HSF1 (Heat-Shock-Faktor 1) ist ein zentraler transkriptioneller Masterregulator der Hitzeschockantwort, der die induzierbare Expression molekularer Chaperone wie HSP70 und HSP90 koordiniert, um bei zellulärem Stress die Proteostase aufrechtzuerhalten. Bei proteotoxischem Stress trimerisiert HSF1, akkumuliert im Zellkern, bindet an Heat-Shock-Elemente (HSEs) und aktiviert Programme, die Proteinfaltung, Qualitätskontrolle und stressadaptive Stoffwechselprozesse beeinflussen. Die HSF1-Aktivität ist mit Signalwegen verknüpft, die Apoptose, Autophagie und die unfolded protein response (UPR) regulieren, und prägt so die zelluläre Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidativen, thermischen und metabolischen Belastungen. Eine fehlregulierte HSF1-Signalgebung wurde mit Proteostase-Erkrankungen sowie mit Stressadaptations-Phänotypen in verschiedenen Krankheitsmodellen in Verbindung gebracht und stützt mechanistische Studien zu stressresponsiven transkriptionellen Netzwerken.
HSF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.