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HPRG Double Nickase Plasmid (h) | sc-404772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HPRG Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HRG kodiert das histidinreiche Glykoprotein (HPRG), ein sezerniertes Plasmaprotein, das an Heparansulfat, Plasminogen, Fibrinogen und zweiwertige Metalle bindet und dadurch die Gerinnung und Fibrinolyse moduliert. HPRG ist an Interaktionen mit der extrazellulären Matrix sowie an Thrombozyten–Endothel-Prozessen beteiligt und verknüpft die vaskuläre Homöostase mit der Regulation der angeborenen Immunantwort, unter anderem durch Effekte auf die Leukozytenadhäsion und komplementbezogene Funktionen. Indem HPRG die perizelluläre Proteolyse und die Zell–Matrix-Signalübertragung mitgestaltet, beeinflusst es das angiogene Gleichgewicht und die Entzündungszellmigration in verschiedenen Geweben. Veränderte HRG/HPRG-Menge oder -Aktivität wird mit einer gestörten Wechselwirkung zwischen Thrombose und Entzündung sowie mit Aspekten der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien macht.
HPRG Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HRG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HRG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HRG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HRG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.