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hnRNP A1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420895-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
hnRNP A1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420895-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen *Hnrnpa1* kodiert hnRNP A1, ein abundantes RNA-bindendes Protein, das an Prä-mRNAs bindet, um alternatives Spleißen, mRNA-Export, -Stabilität und -Translation zu koordinieren. hnRNP A1 pendelt zudem zwischen Zellkern und Zytoplasma und trägt zur Dynamik von Stressgranula sowie zur RNA-Qualitätskontrolle bei, wodurch es die RNA-Verarbeitung mit zellulären Stressantworten verknüpft. Durch eine breit angelegte Regulation des Transkriptoms beeinflusst hnRNP A1 Signalwege wie die Spleißosomenfunktion, DNA-Schadensantworten und wachstumsbezogene Signalprogramme. Eine Fehlregulation der Expression oder Lokalisation von hnRNP A1 wurde mit veränderten Spleißmustern und einer gestörten RNA-Metabolik in Verbindung gebracht, die für Neurodegeneration und die Krebsbiologie relevant ist, was hnRNP A1 zu einem häufig genutzten Knotenpunkt für mechanistische Studien der posttranskriptionellen Regulation macht.
hnRNP A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hnrnpa1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
hnRNP A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hnrnpa1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hnrnpa1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen hnRNP A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hnrnpa1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von hnRNP A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des hnRNP A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hnrnpa1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.