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HNF-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401082-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HNF-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401082-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ONECUT1 kodiert den Hepatozyten-Nuklearfaktor 6 (HNF-6), einen CUT-Homeobox-Transkriptionsfaktor, der Entwicklungs- und Stoffwechsel-Genprogramme in endodermabgeleiteten Geweben wie Leber und Pankreas koordiniert. HNF-6 reguliert die epitheliale Differenzierung, die Gangmorphogenese und die Festlegung sekretorischer Zelllinien, indem es Transkriptionsnetzwerke moduliert, die sich mit der hepatobiliären Entwicklung, der endokrinen Differenzierung des Pankreas und übergeordneten Signalwegen der metabolischen Homöostase überschneiden. Eine veränderte ONECUT1/HNF-6-Aktivität wurde in experimentellen Systemen mit gestörter Leber- und Pankreasfunktion in Verbindung gebracht und weist auf eine Rolle dieses Regulators bei Mechanismen hin, die für Diabetesanfälligkeit, cholestatische Phänotypen und hepatobiliäre Dysgenesien relevant sind. Als sequenzspezifischer Transkriptionsregulator wird HNF-6 häufig hinsichtlich seiner Effekte auf Zellidentität, Chromatinzustand und kontextabhängige Genexpressionsprogramme untersucht.
HNF-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ONECUT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ONECUT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ONECUT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ONECUT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.