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Histone H3.3A Double Nickase Plasmid (h) | sc-416802-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone H3.3A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416802-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
H3F3A kodiert die replikationsunabhängige Histonvariante H3.3A, einen zentralen Bestandteil von Nukleosomen, der an aktiv transkribierten Genen, regulatorischen Elementen, Telomeren und an Stellen von DNA-Schäden eingebaut wird. Durch den variantspezifischen Einbau trägt H3.3 zur Gestaltung der Chromatinzugänglichkeit bei und koordiniert Transkriptionsregulation, Enhancer-Aktivität und epigenetisches Gedächtnis; zugleich beeinflusst es die DNA-Reparatur und die Genomstabilität. H3.3A ist an Chromatin-Remodelling- und Histonmodifikationsnetzwerken beteiligt, die mit Prozessen wie Replikationsstressantworten und Programmen der Zellschicksalsentscheidung verknüpft sind. Wiederkehrende Veränderungen in H3F3A und eine fehlregulierte H3.3-Ablagerung wurden mit aberranten Chromatinzuständen in Krebs- und Entwicklungszusammenhängen in Verbindung gebracht, wodurch dieser Lokus zu einem Schwerpunkt für mechanistische Studien epigenetischer Dysregulation wird.
Histone H3.3A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des H3F3A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von H3F3A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die H3F3A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit H3F3A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.