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HCF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403097-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HCF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403097-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HCFC1 kodiert den Host Cell Factor 1 (HCF1), einen chromatinassoziierten transkriptionellen Koregulator, der den Zellzyklusfortschritt und Transkriptionsprogramme koordiniert, indem er sequenzspezifische Transkriptionsfaktoren mit epigenetischen sowie Koaktivator-Komplexen verbindet. HCF1 trägt zur Regulation E2F-abhängiger Gene, zur Dynamik von Histonmodifikationen und zum Fortschreiten der Mitose bei und unterstützt damit die Kontrolle der Proliferation und die zelluläre Homöostase. Über diese Interaktionen beeinflusst HCF1 Signalwege, die an der DNA-Replikation, an Stressantworten und an linienspezifischer Genexpression beteiligt sind. Varianten und eine Fehlregulation von HCFC1 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer veränderten transkriptionellen Kontrolle in Zusammenhang gebracht, was es zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien in menschlichen Zellen macht.
HCF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HCFC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HCFC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HCFC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HCFC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.