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Gα 15 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403266-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα 15 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403266-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNA15 kodiert die heterotrimere G‑Protein‑Alpha‑Untereinheit Gα15, ein Mitglied der Gq‑Familie, das aktivierte GPCRs an Phospholipase C‑β koppelt und so die IP3/DAG‑Produktion, die Mobilisierung von intrazellulärem Ca2+ sowie PKC‑abhängige Signalwege stimuliert. Diese Achse beeinflusst nachgeschaltete MAPK/ERK‑ und weitere Ca2+-regulierte Transkriptionsprogramme, die die Aktivierung von Immunzellen, Sekretion und chemotaktische Antworten mitprägen. Gα15 ist in hämatopoetischen Zelllinien angereichert und wird häufig als Kopplungs‑Surrogat verwendet, um unterschiedliche GPCRs an calcium-basierte Readouts anzubinden und so die Entschlüsselung von Signalwegen zu erleichtern. Eine dysregulierte GPCR–G‑Protein‑Signalübertragung unter Beteiligung von GNA15 wurde in verschiedenen Kontexten entzündlicher Signalgebung sowie in mechanistischen Studien zu aberranten Proliferations‑ und Differenzierungsprogrammen beschrieben.
Gα 15 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNA15-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNA15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNA15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNA15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.