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GSK3 beta Double Nickase Plasmid (m) | sc-425249-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Gsk3b** kodiert die Glykogensynthase-Kinase 3 beta (GSK3β), eine Serin/Threonin-Kinase, die Signale integriert, welche den Glykogenstoffwechsel, das Fortschreiten des Zellzyklus und die Apoptose steuern. GSK3β ist ein zentraler Knotenpunkt der Wnt/β-Catenin-Signalübertragung, da sie über eine phosphorylierungsabhängige Regulation die Stabilität von β-Catenin kontrolliert, und sie ist zudem mit PI3K–AKT-, Insulin- sowie Entzündungssignalwegen wie NF-κB verknüpft. Durch die Modulation von Transkriptionsfaktoren und Regulatoren des Zytoskeletts beeinflusst GSK3β die neuronale Polarität, synaptische Plastizität und Differenzierungsprogramme. Eine dysregulierte GSK3β-Aktivität wurde mit veränderten Entwicklungsprozessen, Stoffwechselstörungen, neurodegenerativen Phänotypen und onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, weshalb sie häufig Ziel mechanistischer Signalwegstudien ist.
GSK3 beta Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gsk3b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gsk3b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gsk3b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gsk3b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.