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GRK 5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420661-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Grk5** kodiert die G‑Protein‑gekoppelte Rezeptorkinase 5 (GRK5), eine Serin/Threonin‑Kinase, die aktivierte GPCRs phosphoryliert, um die Rekrutierung von β‑Arrestin, die Rezeptordesensibilisierung und die Internalisierung einzuleiten. Über diese Funktion trägt GRK5 dazu bei, Signalstärke und ‑dauer in Signalwegen zu modulieren, die nachgeschaltet von adrenergen, muskarinischen und Chemokinrezeptoren liegen, und beeinflusst damit Second‑Messenger‑Dynamiken sowie nachgelagerte transkriptionelle Programme. Die GRK5‑Aktivität greift außerdem in breitere regulatorische Prozesse ein, darunter Membrantransport und Signalkompartimentierung, und wurde in der Literatur mit kardiovaskulärer Signalübertragung, Entzündungsreaktionen und der GPCR‑Regulation in Neuronen in Verbindung gebracht. Diese Zusammenhänge machen **Grk5** zu einem nützlichen Ziel, um die Rückkopplungskontrolle von GPCRs zu untersuchen und das „Rewiring“ von Signalwegen unter Stress‑ oder krankheitsrelevanten Stimuli in Mausmodellsystemen zu kartieren.
GRK 5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Grk5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Grk5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Grk5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Grk5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.