Date published: 2026-7-10

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GP49B CRISPR Activation Plasmid (m): sc-420634-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GP49B CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GP49B CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GP49B CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom GP49B CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Lilrb4a-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GP49B CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-420634-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Lilrb4a** kodiert **GP49B**, einen inhibitorischen Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der überwiegend auf Zellen der myeloischen Linie exprimiert wird, darunter Mastzellen und Makrophagen. GP49B enthält zytoplasmatische ITIM-Motive, die Phosphatasen wie SHP-1/2 rekrutieren und dadurch Fc-Rezeptor- und integrin-gekoppelte Signalkaskaden abschwächen sowie Calciumflüsse, Degranulation, Zytokinfreisetzung und phagozytische Aktivierung begrenzen. Durch die Modulation angeborener immunologischer Checkpoints beeinflusst Lilrb4a den Entzündungstonus, die Antigenpräsentation und Programme des Gewebeumbaus in Barriere- und hämatopoetischen Kompartimenten. Eine fehlregulierte GP49B-Signalübertragung ist daher für mechanistische Studien zur Immunhomöostase, zur allergischen Entzündung und zu myeloid-getriebener Pathologie in Mausmodellen relevant.

    GP49B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lilrb4a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GP49B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lilrb4a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lilrb4a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GP49B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lilrb4a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GP49B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GP49B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lilrb4a-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.