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GlyR α2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402179-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GlyR α2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402179-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GLRA2 kodiert die Glycinrezeptor‑Untereinheit Alpha‑2 (GlyR α2), einen ligandengesteuerten Chloridkanal aus der Familie der Cys‑Loop‑Rezeptoren, der eine schnelle inhibitorische Neurotransmission im zentralen Nervensystem vermittelt. GlyR α2 trägt zu synaptischer und extrasynaptischer glycinergischer Signalübertragung bei, die über die Chloridleitfähigkeit die neuronale Erregbarkeit, die Synchronisation von Netzwerken sowie das Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung formt. Dieser Rezeptor ist an neurodevelopmentalen Prozessen beteiligt, darunter Synapsenreifung und die Verfeinerung neuronaler Schaltkreise, und seine Funktion überschneidet sich mit Signalwegen, die die inhibitorische synaptische Transmission und die Ionenhomöostase regulieren. Veränderte glycinergische Signalübertragung sowie Veränderungen der GLRA2‑Sequenz oder -Expression wurden in genetischen und funktionellen Studien mit neurodevelopmentalen Phänotypen und anfallsbezogenen bzw. Erregbarkeitsstörungen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische neurowissenschaftliche Forschung unterstreicht.
GlyR α2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLRA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLRA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLRA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLRA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.