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GILZ Double Nickase Plasmid (h) | sc-401424-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GILZ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401424-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TSC22D3 kodiert das glukokortikoidinduzierte Leucin-Zipper-Protein (GILZ), einen induzierbaren transkriptionellen Regulator, der die Signalübertragung des Glukokortikoidrezeptors mit Entzündungs- sowie Stressantwortprogrammen verknüpft. GILZ moduliert die Genexpression durch Interaktion mit zentralen Transkriptionsfaktoren und Signal-Knotenpunkten, darunter NF-κB und AP-1, und beeinflusst dadurch die Zytokinproduktion, die Aktivierung von Immunzellen und die Apoptose. In humanen Zellen wird TSC22D3 mit der Regulation von T‑Zell-Antworten, der Polarisation von Makrophagen und epithelialer Entzündungssignalgebung in Verbindung gebracht und ist damit in Signalwege eingebettet, die für Immunhomöostase und Gewebeumbau relevant sind. Eine fehlregulierte GILZ-Expression wurde mit veränderten Entzündungszuständen sowie kontextabhängigen Änderungen von Zellüberleben und Differenzierung assoziiert, die in Modellen der Autoimmun-, Stoffwechsel- und Krebsbiologie untersucht werden.
GILZ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TSC22D3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TSC22D3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TSC22D3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TSC22D3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.