Date published: 2026-7-18

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GD3 Synthase CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404015-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GD3 Synthase CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GD3 Synthase CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GD3 Synthase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GD3 Synthase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ST8SIA1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GD3 Synthase: sc-390123
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    GD3 Synthase CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404015-ACT
    20 µg
    $397.00

    GD3 Synthase CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-404015-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    ST8SIA1 kodiert die GD3-Synthase, eine im Golgi-Apparat lokalisierte Sialyltransferase, die die Umwandlung von GM3 in das Disialogangliosid GD3 katalysiert und damit die Glycosphingolipid-Zusammensetzung an der Plasmamembran prägt. Durch die Modulation gangliosidabhängiger Membran-Mikrodomänen beeinflusst die GD3-Synthase Rezeptorsignale, Zell‑Zell-Interaktionen und vesikuläre Transportprozesse, die mit Signalwegen verknüpft sind, welche Proliferation, Migration und Stressantworten steuern. Eine veränderte ST8SIA1-Aktivität wurde mit Änderungen der Glykosylierungsmuster in der Krebsbiologie und Neurobiologie in Verbindung gebracht, wo das Gangliosid-Gleichgewicht Differenzierungsprogramme und die Immunerkennung beeinflussen kann. Diese Eigenschaften machen ST8SIA1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um die durch Sialylierung vermittelte Regulation von Signalnetzwerken und Membranorganisation zu untersuchen.

    GD3 Synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ST8SIA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GD3 Synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ST8SIA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ST8SIA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GD3 Synthase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ST8SIA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GD3 Synthase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GD3 Synthase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ST8SIA1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.