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GCN2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424196-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GCN2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424196-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Eif2ak4** kodiert **GCN2**, eine Serin/Threonin-Kinase, die Aminosäuremangel und andere Nährstoffstressoren über die Phosphorylierung von **eIF2α** mit der Kontrolle der Translation verknüpft. Diese Signalachse aktiviert die **integrierte Stressantwort (ISR)**, gestaltet Programme der mRNA-Translation um und koordiniert adaptive Transkription über **ATF4**-abhängige Signalwege – mit nachgeschalteten Effekten auf Autophagie, Redox-Gleichgewicht und metabolische Homöostase. Die GCN2-Aktivität überschneidet sich mit **mTOR**- und ribosomenassoziierten Stresssensoren und moduliert so Zellwachstum und Überleben bei Nährstoffentzug. Eine fehlregulierte GCN2-Signalgebung wurde u. a. mit Entzündung, Neurodegeneration und Tumorbiologie in Verbindung gebracht, weshalb **Eif2ak4** häufig Ziel mechanistischer Studien zu stressadaptiven Netzwerken ist.
GCN2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Eif2ak4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Eif2ak4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Eif2ak4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Eif2ak4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.