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GCDH Double Nickase Plasmid (h) | sc-405887-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GCDH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405887-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **GCDH**-Gen kodiert die Glutaryl‑CoA‑Dehydrogenase, ein mitochondriales, FAD‑abhängiges Enzym, das den Schritt der oxidativen Decarboxylierung im Abbau von Lysin, Hydroxylysin und Tryptophan katalysiert. Indem GCDH Glutaryl‑CoA in nachgeschaltete Acyl‑CoA‑Stoffwechselwege einschleust, trägt es zur mitochondrialen Redox‑Homöostase bei und ist mit den über das Electron‑Transfer‑Flavoprotein gekoppelten Oxidationswegen von Fettsäuren und Aminosäuren verknüpft. Ein Verlust der GCDH‑Aktivität ist mit Störungen im Umgang mit organischen Säuren und mitochondrialen Stressantworten verbunden, die für angeborene Stoffwechselstörungen wie die Glutarazidurie Typ I relevant sind. Daher wird GCDH häufig im Kontext der mitochondrialen Funktion, metabolitengetriebener Toxizität und eines Pathway‑weiten Umbaus in Modellen metabolischer Erkrankungen untersucht.
GCDH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GCDH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GCDH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GCDH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GCDH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.