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GAP-43 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400632-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GAP-43 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400632-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane GAP43-Gen kodiert das Growth-Associated Protein 43 (GAP-43), ein neuronangereichertes, membranassoziiertes Phosphoprotein, das das Axonwachstum, die Motilität des Wachstumskegels und die synaptische Plastizität reguliert. GAP-43 ist ein prominentes Substrat der Proteinkinase C und ist an der Umgestaltung des Zytoskeletts sowie an Vesikel-/Membrandynamiken beteiligt, indem es über phosphorylierungsabhängige Kontrolle der Aktinorganisation und der Signalübertragung an der Plasmamembran wirkt. Seine Expression ist entwicklungsabhängig reguliert und wird bei neuronalen Verletzungsreaktionen erneut induziert, wodurch GAP-43 mit Signalwegen verknüpft ist, die Neuritregeneration und aktivitätsabhängige Verfeinerung neuronaler Schaltkreise steuern. Veränderte GAP-43-Spiegel oder ein veränderter Phosphorylierungszustand wurden mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, was GAP-43 zu einem häufig untersuchten Marker und mechanistischen Knotenpunkt in Studien zur neuronalen Konnektivität und Reparatur macht.
GAP-43 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GAP43-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GAP43 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GAP43-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GAP43-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.