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Gab 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402159-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gab 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402159-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **GAB2**-Gen kodiert das Gerüst-Adapterprotein **Gab2**, eine Docking-Plattform, die aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinasen und Zytokinrezeptoren mit nachgeschalteten Signalenzymen koppelt. Durch die phosphorylierungsabhängige Rekrutierung von SHP2, PI3K (p85) und weiteren Effektoren trägt Gab2 zur Weiterleitung von Signalen in den PI3K–AKT- sowie RAS–ERK/MAPK-Signalwegen bei, die Proliferation, Überleben, Migration und Differenzierung regulieren. Gab2 greift zudem in die Signalübertragung von Immunrezeptoren und in Antworten auf hämatopoetische Wachstumsfaktoren ein und beeinflusst dadurch zelluläre Aktivierungszustände und Linienentscheidungen. Eine fehlregulierte GAB2-Signalgebung oder veränderte Expression wurde mit onkogenen Signalnetzwerken und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was GAB2 für mechanistische Studien zur Umverdrahtung von Signalwegen und zur Signalintegration relevant macht.
Gab 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GAB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GAB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GAB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GAB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.