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G3BP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400745-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
G3BP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400745-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
G3BP1 (G3BP-Stressgranula-Assemblierungsfaktor 1) ist ein RNA-bindendes Protein, das die Nukleation von Stressgranula koordiniert und während zellulären Stresses die mRNA-Stabilität und -Translation reguliert. Es verknüpft Signaleingänge aus Signalwegen wie RAS/MAPK und PI3K/AKT über Interaktionen mit 40S-ribosomalen Untereinheiten, Translationsinitiationsfaktoren sowie viralen oder zellulären RNAs mit der posttranskriptionellen Genkontrolle. G3BP1 trägt außerdem zur angeborenen Immun-Signalübertragung und zu antiviralen Antworten bei, indem es die RNA-Erkennung und die Dynamik von Ribonukleoprotein-Komplexen mitprägt. Eine fehlregulierte G3BP1-Aktivität und die Stressgranula-Biologie wurden mit der Anpassung von Krebszellen, Neurodegeneration und Mechanismen der Virusreplikation in Verbindung gebracht, was G3BP1 zu einem nützlichen Ziel für Studien zur Aufschlüsselung von Signalwegen macht.
G3BP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des G3BP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von G3BP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die G3BP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit G3BP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.