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G3BP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400745-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
G3BP1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400745-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes G3BP1 (G3BP stress granule assembly factor 1) ist ein RNA-bindendes Protein, das die Bildung von Stressgranula initiiert und während zellulären Stresses die Sortierung („Triage“) von mRNA koordiniert. Es integriert Signale aus der Translationskontrolle und aus angeborenen Immunwegen, indem es die mRNA-Stabilität, die Initiation der Translation und das Remodeling von Ribonukleoprotein-Komplexen reguliert – mit nachgelagerten Effekten auf Apoptose, antivirale Antworten und Zellzyklusprogramme. G3BP1 ist an stressadaptiven Prozessen beteiligt, die mit dem eIF2α-vermittelten Translationsstopp, der MAPK-Signalgebung und dem RNA-Stoffwechsel verknüpft sind; seine Fehlregulation wurde in mehreren Krankheitskontexten mit veränderter Stresstoleranz und aberranter Proliferation in Verbindung gebracht. Da G3BP1 die RNA-Prozessierung mit stressresponsiver Signalgebung koppelt, wird es häufig in Modellen der Tumorbiologie, Neurodegeneration und Wirt–Pathogen-Interaktionen untersucht.
G3BP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen G3BP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
G3BP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des G3BP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der G3BP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen G3BP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native G3BP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von G3BP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des G3BP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem G3BP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.