Date published: 2026-7-12

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FIH-1 Double Nickase Plasmid (m): sc-435640-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das FIH-1 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • FIH-1 Double-Nickase-Plasmid (m) und FIH-1 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Hif1an abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: FIH-1: sc-271780
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    FIH-1 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-435640-NIC
    20 µg
    $410.00

    FIH-1 Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-435640-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das murine Gen Hif1an kodiert den „factor inhibiting HIF-1“ (FIH-1), eine Asparaginylhydroxylase, die HIF-1α und verwandte Substrate sauerstoffabhängig modifiziert und so hypoxieinduzierte Transkriptionsprogramme begrenzt. Durch die Hydroxylierung einer zentralen Asparaginrestes in der C-terminalen Transaktivierungsdomäne von HIF-1α schränkt FIH-1 die Rekrutierung von Koaktivatoren ein und moduliert die Expression von Genen, die an Angiogenese, glykolytischem Stoffwechsel, Erythropoese und der zellulären Anpassung an niedrige Sauerstoffkonzentrationen beteiligt sind. Über die HIF-Signalgebung hinaus wird FIH-1 mit einer breiteren Regulation von Proteininteraktionen und Stressantworten in Verbindung gebracht, unter anderem durch die Hydroxylierung von Proteinen mit Ankyrin-Repeats. Eine fehlregulierte Kontrolle des HIF-Signalwegs ist relevant für die Tumorhypoxie-Biologie, inflammatorische Signalgebung, metabolisches Remodeling und ischämiebedingte Gewebereaktionen, wodurch Hif1an einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien darstellt.

    FIH-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hif1an-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hif1an abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hif1an-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hif1an-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.