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FBPase Double Nickase Plasmid (h) | sc-404693-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FBPase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404693-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FBP1 kodiert die Fructose-1,6-bisphosphatase (FBPase), ein geschwindigkeitsbestimmendes Enzym der Glukoneogenese, das Fructose-1,6-bisphosphat zu Fructose-6-phosphat hydrolysiert und damit der Aktivität der Phosphofructokinase in der Glykolyse entgegenwirkt. In menschlicher Leber und Niere trägt die FBPase während des Fastens zur Aufrechterhaltung der systemischen Glukosehomöostase bei und integriert hormonelle sowie allosterische Regulation in den Kohlenhydratstoffwechsel. Eine veränderte FBP1-Expression oder -Aktivität wurde mit angeborenen Störungen der Glukoneogenese sowie mit der in mehreren Krebsarten beobachteten metabolischen Umprogrammierung in Verbindung gebracht, bei der Veränderungen des glukoneogenen Flusses mit dem Redoxgleichgewicht und biosynthetischen Anforderungen zusammenhängen. Da FBP1 an einem zentralen Verzweigungspunkt des Kohlenstoffflusses steht, wird es häufig in Signalwegen untersucht, die Energiestoffwechsel, Nährstoffsensorik und transkriptionelle Regulation verknüpfen.
FBPase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FBP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FBP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FBP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FBP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.