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Factor X Double Nickase Plasmid (h) | sc-404175-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor X Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404175-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **F10** kodiert den Gerinnungsfaktor X, ein vitamin‑K‑abhängiges Serinprotease‑Zymogen, das durch Proteolyse zu Faktor Xa aktiviert wird – an der Konvergenz der intrinsischen und extrinsischen Gerinnungskaskade. Faktor Xa wandelt im Komplex mit Faktor Va auf Phospholipidoberflächen Prothrombin in Thrombin um und koppelt damit hämostatische Signalwege an die Fibrinbildung und die Aktivierung von Thrombozyten. Die Aktivität von F10 wird durch endotheliale und plasmatische antikoagulatorische Mechanismen streng reguliert und ist in die Signalübertragung über proteaseaktivierte Rezeptoren (PAR) sowie in entzündliche Crosstalk‑Prozesse eingebunden. Genetische oder erworbene Störungen der Faktor‑X‑Funktion sind mit Blutungsphänotypen oder einer dysregulierten Gerinnung assoziiert, wodurch F10 ein nützlicher Knotenpunkt für das Studium der Biologie von Gerinnungsnetzwerken und der Proteasesignalgebung ist.
Factor X Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.