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EXOD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413999-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EXOD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413999-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ERI2 codiert EXOD1, eine 3′–5′-Exonuklease, die am RNA-Stoffwechsel und an der Qualitätskontrolle von Nukleinsäuren beteiligt ist. Für EXOD1 wurden Funktionen bei der Prozessierung bzw. beim Abbau kleiner RNAs und strukturierter RNA-Zwischenprodukte beschrieben. Durch die Modulation von RNA-Stabilität und -Überwachung ist EXOD1 in Signalwege eingebunden, die die posttranskriptionelle Genregulation und zelluläre Antworten auf aberrante Nukleinsäuren beeinflussen. Eine veränderte Regulation des RNA-Abbaus und damit verbundener Stressantwort-Netzwerke kann die Genomstabilität, die angeborene Immun-Signalgebung und Zellzustandsübergänge beeinflussen. Daher ist ERI2/EXOD1 für mechanistische Studien von Interesse, die RNA-Homöostase mit der Kontrolle von Proliferation und krankheitsassoziierten Transkriptionsprogrammen verknüpfen.
EXOD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERI2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERI2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERI2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERI2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.