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ESD CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404314-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane **ESD**-Gen kodiert die **S-Formylglutathion-Hydrolase/Esterase D**, eine zytosolische Serin-Hydrolase, die im Formaldehyd-Entgiftungszweig des glutathionabhängigen Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsels die Hydrolyse von **S-Formylglutathion** zu **Glutathion** und **Formiat** katalysiert. Indem die ESD-Aktivität die Glutathion-Homöostase und die Beseitigung reaktiver Aldehyde unterstützt, beeinflusst sie das zelluläre Redoxgleichgewicht, proteotoxische Stressantworten sowie die Anfälligkeit für aldehydinduzierte DNA- und Proteinschäden. Eine dysregulierte Aldehdverarbeitung und eine gestörte Glutathion-Pufferkapazität werden mit phänotypischen Ausprägungen und metabolischen Verwundbarkeiten in Verbindung gebracht, die mit oxidativem Stress verknüpft sind und in mehreren Krankheitskontexten auftreten, darunter Krebs und entzündliche Zustände. Entsprechend ist ESD ein nützlicher Ansatzpunkt, um Aldehdmetabolismus, Redoxsignalgebung und Stressanpassung in menschlichen Zellen zu untersuchen.
ESD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ESD-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ESD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ESD-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ESD-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ESD-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ESD-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ESD-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ESD-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ESD-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.