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Ero1-Lα Double Nickase Plasmid (h) | sc-401747-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ero1-Lα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401747-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ERO1A** kodiert die ER-Oxidoreduktase **Ero1-Lα**, ein FAD-abhängiges Enzym, das die **Protein-Disulfidisomerase (PDI)** reoxidiert und so die oxidative Proteinfaltung im endoplasmatischen Retikulum aufrechterhält. Durch die Übertragung von Elektronen auf molekularen Sauerstoff trägt Ero1-Lα zur Bildung von Disulfidbrücken bei und beeinflusst das zelluläre Redoxgleichgewicht, die Produktion von Wasserstoffperoxid sowie die Proteostase im ER. Die Aktivität von ERO1A überschneidet sich mit Signalwegen der **Unfolded Protein Response (UPR)** und der Reifung des sekretorischen Weges und wirkt sich auf Prozesse wie die Assemblierung von Glykoproteinen und die Qualitätskontrolle aus. Eine Fehlregulation von ERO1A wurde in der Literatur mit Anpassungsmechanismen an ER-Stress und Redox-Remodeling in Zusammenhängen wie Tumorbiologie und metabolischer Dysfunktion in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien macht.
Ero1-Lα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERO1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERO1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERO1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERO1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.