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ErbB2/HER2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400138-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ErbB2/HER2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400138-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ERBB2 kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase ErbB2/HER2, ein Mitglied der EGFR/ErbB-Familie, das als bevorzugter Heterodimerisierungspartner fungiert und dadurch Wachstumsfaktor-Signale verstärkt. Nach der Aktivierung stimuliert HER2 nachgeschaltete MAPK/ERK- und PI3K–AKT–mTOR-Signalwege, die Proliferation, Überleben, Stoffwechsel und den Fortschritt des Zellzyklus regulieren. Eine Fehlregulation von ERBB2 ist eng mit verändertem Rezeptortransport, anhaltender mitogener Signalgebung und Veränderungen epithelialer Differenzierungsprogramme verbunden. Folglich dient ERBB2 als широко genutzter molekularer Knotenpunkt zur Untersuchung onkogener Signalnetzwerke, von Rezeptor-Crosstalk und der Neuverschaltung von Signalwegen in humanen Zellmodellen.
ErbB2/HER2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERBB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERBB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERBB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERBB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.