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Emx2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403570-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Emx2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403570-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane EMX2-Gen kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor Emx2, einen zentralen Regulator der embryonalen Musterbildung und regionalen Spezifizierung im sich entwickelnden Zentralnervensystem. Emx2 moduliert Transkriptionsprogramme, die über Interaktionen mit entwicklungsbiologischen Signalnetzwerken wie dem WNT/β‑Catenin- und SHH-assoziierten Signalweg Neurogenese, kortikale Arealisierung und Zellschicksalsentscheidungen koordinieren. Seine streng regulierte Expression trägt zur Dynamik von Progenitorproliferation und -differenzierung bei und verknüpft eine Fehlregulation von EMX2 mit angeborenen Hirnfehlbildungen und veränderten Entwicklungsverläufen. In adulten und krankheitsbezogenen Kontexten wurde eine abnorme EMX2-Expression zudem im Zusammenhang mit onkogenen Transkriptionszuständen und Veränderungen der Linienidentität in mehreren Gewebetypen untersucht.
Emx2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EMX2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EMX2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EMX2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EMX2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.