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Elf-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400931-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Elf-5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400931-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ELF5 kodiert den ETS-Familien-Transkriptionsfaktor Elf-5, ein sequenzspezifisches DNA-bindendes Protein, das linienspezifische Genexpressionsprogramme in epithelialen Geweben reguliert. Elf-5 integriert Signale aus entwicklungsbiologischen und hormonellen Signalwegen, um Differenzierung, Zellzyklusprogression und die Aufrechterhaltung der epithelialen Identität zu steuern, und beeinflusst dabei Transkriptionsnetzwerke, die an Adhäsion und Gewebemorphogenese beteiligt sind. Eine fehlregulierte ELF5-Expression oder veränderte regulatorische Schaltkreise wurden mit Veränderungen der epithelialen Plastizität und invasiven Phänotypen in mehreren Krebsarten in Verbindung gebracht, was ELF5 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung kontextabhängiger Transkriptionskontrolle macht. ELF5 wird zudem in immunologischen und entzündlichen Kontexten untersucht, in denen ETS-Faktoren Genprogramme koordinieren, die mit Übergängen zwischen Zellzuständen und der Reaktion auf Signale aus dem Mikromilieu verknüpft sind.
Elf-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ELF5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ELF5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ELF5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ELF5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.