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E-cadherin Double Nickase Plasmid (m) | sc-419587-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
E-cadherin Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419587-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Cdh1 kodiert E-Cadherin, ein Ca2+-abhängiges Zell-Zell-Adhäsionsglykoprotein, das über homophile Bindung und die über Catenine vermittelte Kopplung an das Aktin-Zytoskelett Adhärenzverbindungen (adherens junctions) bildet. E‑Cadherin trägt zur Etablierung epithelialer Polarität, zur Integrität der Barriere und zur Gewebemorphogenese bei und ist in Signalnetzwerke wie Wnt/β‑Catenin, Hippo und Rho‑GTPase‑Signalwege eingebunden, die junctionale Spannung und transkriptionelle Programme koordinieren. Eine Störung der E‑Cadherin‑vermittelten Adhäsion ist eng mit der epithelial-mesenchymalen Transition, veränderter Zellmigration und dem Verlust der Differenzierung verbunden. In Mausmodellen wird eine Beeinflussung von Cdh1 häufig eingesetzt, um Entwicklungsdefekte, epitheliale Homöostase und Mechanismen zu untersuchen, die invasiven Phänotypen in krankheitsrelevanten Kontexten zugrunde liegen.
E-cadherin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cdh1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cdh1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cdh1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cdh1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.