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DPPX Double Nickase Plasmid (h) | sc-403662-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DPPX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403662-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DPP6 kodiert das dipeptidylpeptidase‑ähnliche Protein 6 (DPPX), ein enzymatisch inaktives Mitglied der DPP‑Familie, das als akzessorische Untereinheit spannungsabhängiger Kaliumkanäle, insbesondere von Kv4‑Komplexen, fungiert. Durch die Modulation von Kanal-Gating, Transport und Oberflächenexpression prägt DPPX die dendritische Erregbarkeit, die Repolarisation von Aktionspotenzialen und die synaptische Integration in Neuronen und ist damit mit aktivitätsabhängiger Signalübertragung und der Homöostase neuronaler Netzwerke verknüpft. Eine veränderte DPP6/DPPX‑Expression oder genetische Variation wurde mit neurodevelopmentalen und neuropsychiatrischen Phänotypen sowie mit einer erhöhten Anfälligkeit für Erkrankungen im Zusammenhang mit neuronaler Hyperexzitabilität in Verbindung gebracht, was DPP6 für Studien zur Ionenkanalregulation und Hirnfunktion relevant macht.
DPPX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DPP6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DPP6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DPP6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DPP6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.