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DDX33 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432143-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDX33 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432143-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Dhx33* kodiert DDX33, eine DEAD-Box-RNA-Helikase, die an der ATP-abhängigen Umstrukturierung von RNA-Protein-Komplexen beteiligt ist, welche den RNA-Stoffwechsel und die Translation unterstützen. DDX33 wird mit der Ribosomenbiogenese und der Nukleolusfunktion in Verbindung gebracht und beeinflusst dadurch die rRNA-Prozessierung sowie die Kapazität der Proteinsynthese während Zellwachstum und Anpassung an Stress. Über diese Aktivitäten greift DDX33 in Signalwege ein, die Proliferation und angeborene Immunantworten steuern und von einer regulierten RNA-Verarbeitung abhängen. Eine Fehlregulation von RNA-Helikase-Funktionen ist allgemein für onkogene Programme und entzündliche Phänotypen relevant, wodurch *Dhx33* einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur RNA-zentrierten Kontrolle von Zellzuständen darstellt.
DDX33 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dhx33-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dhx33 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dhx33-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dhx33-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.