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DC-SIGN CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401368-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DC-SIGN CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401368-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CD209 kodiert DC-SIGN (CD209), einen C‑Typ‑Lektinrezeptor, der überwiegend auf dendritischen Zellen und ausgewählten Makrophagen-Subpopulationen exprimiert wird und dort die kalziumabhängige Erkennung von hochmannosereichen und fukosylierten Glykanen vermittelt. Durch Ligandenbindung und Internalisierung beeinflusst DC‑SIGN die Antigenaufnahme, den endosomalen Transportweg und die Antigenpräsentation und koordiniert zugleich die Kommunikation zwischen angeborenem und adaptivem Immunsystem. Die nachgeschalteten Signal- und Trafficking-Prozesse von DC‑SIGN greifen in Signalwege ein, die die Reifung dendritischer Zellen, die Zytokinproduktion und die Pathogenerkennung steuern, und beeinflussen damit die Qualität des T‑Zell‑Primings. Eine veränderte DC‑SIGN‑Aktivität und ‑Expression wird mit Immunflucht durch glykosylierte Mikroben sowie mit entzündlichen Situationen in Verbindung gebracht, in denen Aktivierungszustände dendritischer Zellen zu krankheitsassoziierter Immunfehlregulation beitragen.
DC-SIGN Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD209-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DC-SIGN Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD209-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD209-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DC-SIGN-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD209-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DC-SIGN-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DC-SIGN-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD209-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.