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DBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-403069-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403069-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche Gen **GC** kodiert das Vitamin-D-bindende Protein (DBP), ein in hoher Konzentration vorkommendes Plasma-Glykoprotein, das Vitamin-D-Metabolite bindet und transportiert und zur systemischen Regulation der Kalzium- und Phosphat-Homöostase beiträgt. Über den Vitamin-D-Transport hinaus ist DBP am Actin-Scavenging beteiligt und kann Immun- und Entzündungsprozesse beeinflussen, indem es die Clearance extrazellulären Actins sowie Leukozytenantworten moduliert. Variationen in DBP/GC-Spiegeln und in den Bindungseigenschaften wurden im Kontext von Knochen- und Mineralstoffstörungen, metabolischen Phänotypen und entzündlichen Erkrankungen untersucht. In der Forschung stellt GC einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um die Dynamik der Vitamin-D-Signalübertragung, endokrines Crosstalk und den Umgang mit extrazellulären Proteinen zu untersuchen.
DBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.