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D1DR/Dopamine Receptor D1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400532-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D1DR/Dopamine Receptor D1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400532-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DRD1 kodiert den Dopaminrezeptor D1 (D1DR), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der hauptsächlich an Gαs/olf koppelt, um die Adenylylcyclase zu stimulieren, cAMP zu erhöhen und PKA‑abhängige Signalwege zu aktivieren. Die D1DR‑Signalübertragung moduliert die neuronale Erregbarkeit und synaptische Plastizität durch die Regulation von Ionenkanälen, CREB‑vermittelte Transkription und Crosstalk mit MAPK/ERK‑Signalwegen. Im zentralen Nervensystem ist DRD1 eine Schlüsselkomponente der dopaminergen Neurotransmission in striatalen und kortikalen Schaltkreisen und beeinflusst Motorik, Belohnungslernen und Kognition. Eine fehlregulierte D1DR‑Signalübertragung und Rezeptorexpression werden häufig im Kontext neuropsychiatrischer und neurodegenerativer Krankheitsmechanismen untersucht, darunter Parkinson‑Krankheit und Schizophrenie sowie Anpassungen im Zusammenhang mit Substanzkonsum.
D1DR/Dopamine Receptor D1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.