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Cytokeratin 6B Double Nickase Plasmid (h) | sc-401651-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cytokeratin 6B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401651-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT6B kodiert Zytokeratin 6B, ein Intermediärfilamentprotein vom Typ II, das mit Typ-I-Keratinen Heterodimere bildet und so das zytoskelettale Netzwerk mehrschichtiger Epithelien aufbaut. Zytokeratin 6B trägt zur mechanischen Stabilität, zur epithelialen Differenzierung und zum stressinduzierten Umbau bei und koordiniert sich mit desmosomalen und hemidesmosomalen Adhäsionskomplexen, um die Gewebeintegrität zu erhalten. Seine Expression ist eng mit Wundheilungsprogrammen und Aktivierungszuständen von Keratinozyten verknüpft und überschneidet sich mit Signalwegen, die die Zytoskelettorganisation, Zellmigration und Barrierefunktion steuern. Eine fehlregulierte Expression von Keratin 6B oder Störungen des Keratinnetzwerks sind mit epithelialer Hyperproliferation und Phänotypen von Genodermatosen assoziiert, was seine Nutzung als Marker und funktionellen Knotenpunkt in der Hautbiologie und der Keratinisierungsforschung unterstützt.
Cytokeratin 6B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT6B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT6B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT6B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT6B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.