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Cytokeratin 6A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401650-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cytokeratin 6A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401650-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT6A kodiert Zytokeratin 6A, ein Intermediärfilamentprotein des Typs II, das mit Typ‑I‑Keratinen Heterodimere bildet und so das Keratin-Zytoskelett in mehrschichtigen Epithelien aufbaut. Zytokeratin 6A trägt zur mechanischen Widerstandsfähigkeit bei, reguliert die Migration von Keratinozyten sowie wundassoziierte Umbauprozesse und ist mit desmosomaler Zelladhäsion und zytoskelettalen Signalwegen verknüpft, die Stressantworten koordinieren. Seine Expression wird bei Hyperproliferation und Gewebereparatur induziert, wodurch KRT6A mit Programmen der epithelialen Differenzierung und der Aufrechterhaltung der Barrierefunktion in Zusammenhang steht. Eine Fehlregulation von KRT6A wurde mit Verhornungsstörungen und epithelialen Pathologien assoziiert und ist daher relevant für Studien zur Epidermisbiologie, zur Organisation des Zytoskeletts und zu stressinduzierten transkriptionellen Netzwerken.
Cytokeratin 6A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT6A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT6A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT6A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT6A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.